Ein stabiler Kieferknochen ist die Grundvoraussetzung für den langfristigen Halt von Zahnimplantaten und ein ebenso gesundes wie ästhetisches Erscheinungsbild. Wenn Zähne über längere Zeit fehlen, sich der Knochen aufgrund von Entzündungen zurückgebildet hat oder nach einem Unfall Substanz verloren ging, reicht das natürliche Knochenangebot oft nicht mehr aus.
In der Stadtwald Klinik Krefeld sind wir darauf spezialisiert, verloren gegangenen Knochen präzise und nachhaltig wiederherzustellen. Mit modernen Aufbauverfahren und der Transplantation von Eigenknochen schaffen wir die Basis, damit Implantate fest einheilen und Ihre Gesichtsproportionen erhalten bleiben.
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Knochen ist ein lebendiges Gewebe, das Belastung braucht, um erhalten zu bleiben. Bleibt dieser Reiz aus (z. B. durch Zahnverlust), beginnt der Körper, den Knochen kontinuierlich abzubauen. Auch Parodontitis oder das jahrelange Tragen schlecht sitzender Prothesen können zu massivem Knochenschwund führen. In der MKG-Chirurgie sprechen wir von einer Atrophie, die wir aber durch gezielte Aufbauverfahren korrigieren können.
Je nach Befund und benötigtem Volumen kommen in der Stadtwald Klinik verschiedene hochmoderne Techniken zum Einsatz:
Wenn im Seitenzahnbereich des Oberkiefers zu wenig Knochenhöhe vorhanden ist, heben wir die Kieferhöhlenschleimhaut vorsichtig an und füllen den Zwischenraum mit Knochenmaterial auf.
Bei schmalen oder stark abgebauten Kieferkämmen können wir kleine Knochenblöcke (meist aus dem hinteren Kieferbereich) an die benötigte Stelle transplantieren.
Hierbei wird ein schmaler Kieferkamm vorsichtig gedehnt oder gespalten, um Platz für das Implantat und ergänzendes Knochenmaterial zu schaffen.
Direkt nach einer Zahnextraktion füllen wir das leere Zahnfach mit Material auf, um den natürlichen Knochenabbau von vornherein zu verhindern.
Ist ein Knochenaufbau schmerzhaft?
Dank moderner Anästhesie spüren Sie während des Eingriffs keine Schmerzen. In der Heilungsphase kann es zu Schwellungen kommen, die jedoch mit Kühlung und leichten Schmerzmitteln gut beherrschbar sind.
Wie lange dauert es, bis der Knochen eingeheilt ist?
Je nach Verfahren und Material benötigt der Knochen ca. 3 bis 6 Monate, um stabil mit dem Kiefer zu verwachsen, bevor die Implantate gesetzt werden können. In manchen Fällen ist ein gleichzeitiges Setzen der Implantate möglich.
Wächst der transplantierte Knochen wirklich an?
Ja. Durch die Verwendung von Eigenknochen und Wachstumsfaktoren (PRP) erzielen wir exzellente Einheilraten. Der Körper erkennt das Material als eigenes Gewebe an und baut es in die natürliche Knochenstruktur um.
Was darf ich nach der OP nicht tun?
In der ersten Zeit sollten Sie körperliche Anstrengung, Saunagänge und Rauchen vermeiden, da dies die Durchblutung stören und die Einheilung des Knochens gefährden kann.