Haarausfall verhindern mit PRP: Natürliche Eigenbluttherapie für dichteres Haar

Was ist PRP? Wirkprinzip, Vorteile und Grenzen der Eigenbluttherapie

PRP („Platelet-Rich Plasma“) ist körpereigenes, thrombozytenreiches Plasma, das wir aus Ihrem Blut gewinnen. Die darin enthaltenen Wachstumsfaktoren unterstützen die Regeneration der Haarfollikel, verbessern die Durchblutung der Kopfhaut und können so Haarausfall bremsen und die Haardichte fördern. Da PRP aus Ihrem eigenen Blut stammt, gilt die Methode als natürlich und in der Regel gut verträglich. Grenzen hat PRP dort, wo Follikel bereits irreversibel vernarbt oder über Jahre inaktiv sind. Wichtig ist deshalb eine qualifizierte Diagnostik – und realistische Erwartungen an Tempo und Ausmaß der Ergebnisse.

Haarausfall

...einfach in den besten Händen.

Für wen eignet sich PRP? Formen des Haarausfalls, Indikationen und Ausschlusskriterien

Viele Patient:innen fragen: „Hilft PRP gegen erblich bedingten Haarausfall?“ 
– Ja, insbesondere bei beginnender androgenetischer Alopezie (Männer & Frauen) sehen wir häufig eine Stabilisierung und sichtbare Verdichtung. Auch bei diffusem Haarausfall (z. B. nach Stress, Infekten, Nährstoffmangel) und postpartalem Effluvium kann PRP sinnvoll sein. PRP kann in ausgewählten Fällen auch bei kreisrundem Haarausfall (Alopecia areata) unterstützend eingesetzt werden – hier ist die Erwartungssteuerung besonders wichtig. Kontraindikationen umfassen aktive Infektionen, unkontrollierte Blutgerinnungsstörungen, bestimmte Autoimmunerkrankungen sowie Schwangerschaft und Stillzeit. In der Stadtwald Klinik prüfen wir im Aufklärungsgespräch, ob Sie eine geeignete Kandidatin bzw. ein geeigneter Kandidat sind.

Diagnostik vorab: Anamnese, Labor und Kopfhaut-Analyse

Um Haarausfall wirksam zu behandeln, klären wir die Ursachen: Detaillierte Anamnese, klinische Untersuchung und – wenn sinnvoll – Laborwerte wie Ferritin/Eisen, Vitamin D, Schilddrüsenparameter oder Entzündungsmarker. Bei Bedarf dokumentieren wir den Ausgangsbefund mittels standardisierter Fotoaufnahmen oder Trichoscan. Diese Basis entscheidet, ob PRP allein ausreicht oder mit weiteren Maßnahmen (z. B. topische Therapien, Nahrungsergänzung, Stressmanagement) kombiniert werden sollte.

So läuft die PRP-Behandlung ab: Vorbereitung, Ablauf, Anzahl & Intervalle

Vorbereitung: Am Behandlungstag sollten Sie gut hydriert sein, auf Alkohol am Vorabend verzichten und blutverdünnende Mittel nur nach ärztlicher Rücksprache anpassen.

Ablauf:
Wir entnehmen Ihnen eine kleine Menge Blut, zentrifugieren es und gewinnen so das PRP. Nach Desinfektion der Kopfhaut injizieren wir das Plasma in die Areale mit Haarausfall („Mesotherapie“). Eine lokale Betäubung oder Kühlung sorgt für hohen Behandlungskomfort.

Sitzungen & Intervalle:
Bewährt hat sich eine Initialkur von 3–4 Sitzungen im Abstand von 4 Wochen. Anschließend empfehlen wir Erhaltungstermine alle 4–6 Monate, um den Effekt zu stabilisieren. Downtime ist minimal; leichte Rötung oder Druckgefühl klingen meist binnen 24–48 Stunden ab.

Ergebnisse & Nachsorge: Zeitplan, Pflege, Kontrolle

Viele Patient:innen fragen: „Wann sieht man Ergebnisse nach PRP?“ Erste Veränderungen – weniger Haare im Kamm, feine „Babyhaare“, mehr Fülle beim Styling – werden häufig nach 8–12 Wochen sichtbar. Der volle Effekt braucht Zeit, denn der Haarzyklus läuft in Monaten, nicht in Tagen. Nachsorge: 24 Stunden kein Haarewaschen, 48 Stunden kein intensiver Sport, Sauna oder Solarium. Haare färben bitte erst nach 5–7 Tagen. Wir begleiten Sie mit Kontrollterminen und Fotovergleichen – so erkennen Sie den Fortschritt objektiv.

Jetzt persönlichen Beratungstermin sichern:

Möchten Sie Haarausfall aktiv angehen und prüfen, ob PRP für Sie geeignet ist? Wir nehmen uns Zeit für Diagnose, Behandlungsplan und transparente Kosten. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns – wir beantworten Ihre Fragen und vereinbaren auf Wunsch direkt Ihren Termin in der Stadtwald Klinik.

Sicherheit & Nebenwirkungen: Risiken minimieren, Qualität & Hygiene

Da PRP autolog ist, sind allergische Reaktionen selten. Mögliche Nebenwirkungen sind vorübergehende Rötungen, Schwellungen, punktuelle Hämatome oder ein kurzfristig verstärktes „Shedding“, das Teil der Regeneration sein kann. In der Stadtwald Klinik arbeiten wir unter strengsten Hygiene-Standards, verwenden geschlossene PRP-Systeme und sorgen mit erfahrener ärztlicher Durchführung für maximale Sicherheit. Ihre Fragen zu „PRP Haare Risiken“, „Kontraindikationen“ und „Allergiefreiheit“ beantworten wir transparent im Vorgespräch.

Kosten & Organisation: Preise, Pakete, Erstattung und Termin

PRP für die Haare (Kopfhaut)

  • Einzelsitzung: typischerweise ca. 250–500 €. Konkrete Beispiele: 250 € pro Sitzung (Einzelpreis) bzw. 300 € je Sitzung in Kombi-Paketen mit Infusion/LED;
  • Kurpakete (3–6 Sitzungen): häufig Preisvorteil ~10–30 %; Beispiele: 4 Sitzungen für 810 € (≈ 202,50 €/Sitzung) oder 4er-/6er-Pakete mit 250–200 € je Sitzung.

Kombinationen & Alternativen: PRP + Microneedling/LED/Medikation, Unterschied PRP vs. PRF

Für viele ist die Kombination entscheidend: PRP lässt sich sinnvoll mit Microneedling der Kopfhaut, Low-Level-Laser/LED, topischen Therapien (z. B. Minoxidil) oder – bei Männern nach Aufklärung – mit Finasterid/Dutasterid kombinieren. Vor und nach einer Haartransplantation kann PRP die Heilung unterstützen und das Anwachsen der Grafts fördern. PRF („Platelet-Rich Fibrin“) ist ein nah verwandtes, fibrinreiches Verfahren mit anderer Freisetzungsdynamik der Wachstumsfaktoren – wir beraten, ob PRP oder PRF in Ihrem Fall geeigneter ist.

Sie fragen. Wir antworten.

Für Frauen und Männer mit beginnender androgenetischer Alopezie, diffusem Haarausfall (z. B. Stress/Nährstoffmangel) oder postpartalem Effluvium. Bei Alopecia areata ggf. ergänzend – mit realistischen Erwartungen.

In der Regel 3–4 Sitzungen im Abstand von ca. 4 Wochen. Danach Erhaltung alle 4–6 Monate, abhängig von Befund und Ziel.

Erste Veränderungen nach 8–12 Wochen (weniger Haarverlust, „Babyhaare“). Deutliche Verdichtung braucht mehrere Monate, da der Haarzyklus langsam ist.

Mit Betäubung/Kühlung wird PRP meist gut toleriert. Möglich sind kurze Druck-/Piksempfindungen.

Vorübergehende Rötung, Schwellung, kleine Hämatome oder kurzfristiges „Shedding“. Da PRP autolog ist, sind Allergien selten. Kontraindikationen klären wir vorab.

24 h Haare nicht waschen, 48 h auf intensiven Sport/Sauna/Pool verzichten. Haare färben frühestens nach 5–7 Tagen.

Ja, z. B. mit Microneedling, LED/Low-Level-Laser, topischen Lösungen (Minoxidil) oder medikamentösen Optionen (bei Männern nach Aufklärung). Auch vor/nach Haartransplantation sinnvoll.

Sinnvoll sind je nach Anamnese u. a. Ferritin/Eisen, Vitamin D und Schilddrüsenwerte. Das besprechen wir individuell.

Nein, wir behandeln in Schwangerschaft und Stillzeit nicht. Nach dem Abstillen ist eine erneute Beurteilung möglich.

Wir sind für Sie da