Haartransplantation

Für wen eignet sich eine Haartransplantation?

Eine Haartransplantation ist für Frauen und Männer geeignet, die unter androgenetischer Alopezie (erblich bedingtem Haarausfall) leiden oder bestimmte Areale – etwa Geheimratsecken, Tonsur oder ausgedünnte Haarlinien – dauerhaft verdichten möchten. Entscheidend sind eine ausreichende Spenderdichte am Hinterkopf, ein stabiler Haarausfallverlauf und realistische Erwartungen.

Auch Narbenalopezien (z. B. nach Verletzungen oder OPs) können in vielen Fällen mit Eigenhaartransplantation versorgt werden. Bei diffusem, akutem Haarausfall (z. B. telogenes Effluvium) prüfen wir zunächst Ursachen und konservative Optionen. Frauen profitieren insbesondere bei lichter Front/ Scheitelregion, Männer je nach Norwood-Stadium. In der Stadtwald Klinik erhalten Sie einen strukturierten Eignungscheck inklusive Trichoskopie und Spenderareal-Analyse.

Haartransplantation

...einfach in den besten Händen.

Methoden im Vergleich: FUE, DHI und FUT – Vor- und Nachteile

Wir arbeiten primär mit modernsten FUE-Verfahren (Follicular Unit Extraction), auf Wunsch auch als Saphir FUE oder DHI (Direct Hair Implantation).

  • Bei FUE werden Follikeleinheiten mit feinen Mikropunches einzeln entnommen – nahezu narbenarm und mit sehr kurzer Abheilzeit.
  • DHI kombiniert Entnahme und Setzen in einem Schritt mit Implanter-Pens und ist besonders für dichte Haarlinien-Designs geeignet.
  • Die FUT-Streifenmethode kann in Spezialfällen sinnvoll sein, hinterlässt aber eine lineare Narbe.


Welche Methode für Sie optimal ist, hängt von Haarstruktur (glatt, lockig, afro-texturiert), Spenderreserve, gewünschter Dichte und Stylinggewohnheiten ab. Wir zeigen Ihnen Vorher-nachher-Beispiele, erläutern Graft-Bedarf nach Areal und planen eine natürlich wirkende Hairline passend zu Gesichtsproportionen und Alter.

Planung & Ablauf in der Stadtwald Klinik: Von der Haaranalyse bis zur OP

Nach der Beratung erstellen wir Ihren individuellen Behandlungsplan: Anzahl der Grafts, Linienführung, Wuchsrichtung und Empfängerkanäle. Am OP-Tag erfolgt eine sanfte Lokalanästhesie – der Eingriff ist gut verträglich. Je nach Umfang dauert die Haartransplantation 4–8 Stunden. Der Spenderbereich wird meist kurz rasiert; Unshaven FUE (Haartransplantation ohne komplette Rasur) ist in geeigneten Fällen möglich. Wir arbeiten unter sterilen Bedingungen, lückenlos dokumentiert. Vor Entlassung erhalten Sie ein Nachsorgepaket mit Pflegeanleitung und Terminen. Für Bart- und Augenbrauentransplantationen gelten analoge Schritte mit spezieller Kanalführung.

Nachsorge & Heilung: Pflege in den ersten 12 Monaten

Die ersten 10–14 Tage sind entscheidend: Schonendes Waschprotokoll, kein Kratzen, Schutz vor UV-Licht, Sauna und Schwimmen. Sport ist abhängig vom Umfang meist nach 2–3 Wochen wieder möglich. Leichte Rötungen, Schwellungen und Krusten sind erwartbar und klingen ab. Zur Unterstützung der Anwachsrate bieten wir PRP/PRF-Behandlungen an; auch Mesotherapie kann sinnvoll sein. Wir kontrollieren Heilung, Dichteentwicklung und Styling – inklusive Tipps zu Shampoos, Kopfhautpflege und Frisurwechsel.

Bereit für Ihre persönliche Haaranalyse?

Sichern Sie sich jetzt Ihr unverbindliches Beratungsgespräch in der Stadtwald Klinik – mit ärztlichem Eignungscheck, transparenter Kostenschätzung und individuellem Behandlungsplan für eine natürliche Haarlinie.

Alternativen & Kombinationen: was zusätzlich hilft

Nicht immer ist die Haartransplantation die erste Wahl. Medikamentöse Therapien (nach Aufklärung), Low-Level-Laser, Haarkosmetika zur optischen Verdichtung oder ein Trichogramm-gestütztes Monitoring können sinnvoll sein – allein oder begleitend. Spezielle Fälle wie Augenbrauen-Korrektur, Barttransplantation oder Verdichtung bei geringer Spenderdichte planen wir individuell. Unser Ziel ist eine natürliche Dichte, ein stimmiges Haarlinien-Design und eine Lösung, die langfristig zu Ihrem Haartyp, Ihrem Stil und Ihrer Lebensplanung passt.

Kosten & Finanzierung: transparent erklärt

Die Kosten einer Haartransplantation hängen vor allem von Methode, Areal und der benötigten Graft-Zahl ab. Üblich sind Graft-basierte Modelle (z. B. Paketpreise oder Kosten pro Graft) sowie Zusatzleistungen wie PRP/PRF, Unshaven FUE oder erweiterte Nachsorge. Eine seriöse Kalkulation ist erst nach Haaranalyse möglich. Rechnen Sie – je nach Ziel (z. B. Geheimratsecken vs. Tonsur) – mit einem mehrstündigen Eingriff und einer Investition, die der Komplexität entspricht; ästhetische Indikationen werden in der Regel nicht von der Krankenkasse übernommen. In der Stadtwald Klinik erhalten Sie einen schriftlichen, transparenten Kostenvoranschlag und auf Wunsch Finanzierungs-/Ratenzahlungsoptionen. Wichtig: Qualität, Erfahrung und natürliches Haarlinien-Design sollten bei der Klinikwahl Priorität vor einem reinen Preisvergleich haben.

Sie fragen. Wir antworten.

Für Frauen und Männer mit erblich bedingtem Haarausfall, stabiler Befundlage und ausreichender Spenderdichte. Bei diffusem Haarausfall prüfen wir zunächst Ursachen und konservative Therapien.

Meist empfehlen wir FUE (auch Saphir FUE) oder DHI für narbenarme Ergebnisse und präzise Haarlinien. FUT kann in Spezialfällen sinnvoll sein; wir entscheiden nach Haarstruktur, Zielbild und Spenderreserve.

Der Eingriff erfolgt in lokaler Anästhesie und ist gut verträglich. Vorübergehende Spannung oder Druckgefühl sind möglich und klingen in der Regel rasch ab.

Der Bedarf hängt von Areal und gewünschter Dichte ab (z. B. Geheimratsecken vs. Tonsur). Erstes Wachstum ab Monat 4–6, das Endergebnis nach 9–12 Monaten.

Teilrasur/Unshaven FUE ist in ausgewählten Fällen möglich, z. B. bei kleineren Arealen oder dichten Haarlinien. Wir klären im Eignungscheck, ob es praktikabel ist.

Die Kosten richten sich nach Methode, Areal und Graft-Anzahl. Gesetzliche Kassen übernehmen in der Regel nicht; Sie erhalten einen transparenten Kostenvoranschlag und auf Wunsch Finanzierungsoptionen.

Schonende Haarwäsche und Schutz der Empfängerzone in den ersten 10–14 Tagen. Sport meist nach 2–3 Wochen, Sauna/Schwimmen/UV-Licht später; bürotaugliche Arbeit oft früher möglich – wir geben einen individuellen Plan.

Selten treten Infektionen, Follikulitis, Schwellungen oder temporärer Shock-Loss auf. Sorgfältige Planung, sterile OP-Abläufe und realistische Dichteziele minimieren das Risiko.

In Muttermale wird nicht transplantiert. Auffällige Nävi prüfen wir dermatologisch; bei Bedarf entfernen wir diese vorab in der Klinik und planen anschließend die Transplantation narbenschonend.

Ja: z. B. Minoxidil, Finasterid/Dutasterid (ärztliche Aufklärung nötig), Low-Level-Laser sowie PRP/PRF zur Anwachsrate. Oft kombinieren wir diese Maßnahmen mit der Transplantation für stabile Langzeitergebnisse.

Wir sind für Sie da