Ist eine Ohrenkorrektur schmerzhaft?

Viele Menschen empfinden ihre abstehenden Ohren als störend – nicht nur aus ästhetischen, sondern auch aus psychologischen Gründen. Eine Ohrenkorrektur, auch Otoplastik genannt, kann hier dauerhaft helfen. Doch eine der häufigsten Fragen, die uns in der Stadtwald Klinik für Mundgesundheit, Implantologie und Ästhetik gestellt wird, lautet: „Ist eine Ohrenkorrektur schmerzhaft?“

In diesem Artikel möchten wir Ihnen verständlich und umfassend erklären, wie schmerzhaft die Behandlung tatsächlich ist, wie Sie sich auf den Eingriff vorbereiten können und was Sie nach der Operation erwartet. Unser Ziel: Ihnen Sicherheit geben und alle offenen Fragen klären – damit Sie eine fundierte Entscheidung treffen können.

 

Wie läuft eine Ohrenkorrektur ab?

Eine Ohrenkorrektur ist ein ambulanter, chirurgischer Eingriff, bei dem abstehende Ohren dauerhaft angelegt oder in ihrer Form angepasst werden. Die Operation dauert in der Regel etwa 60 bis 90 Minuten und erfolgt in den meisten Fällen unter Lokalanästhesie, bei Kindern manchmal auch unter Vollnarkose. Dabei wird hinter dem Ohr ein kleiner Schnitt gesetzt, um Knorpelgewebe zu modellieren und das Ohr in die gewünschte Position zu bringen.

Moderne Techniken ermöglichen es uns, den Eingriff so minimalinvasiv wie möglich zu gestalten – mit höchster Präzision und Rücksicht auf Ihre individuellen anatomischen Gegebenheiten.

 

Spürt man Schmerzen während der Operation?

Während der Operation selbst spüren Sie keine Schmerzen, da das Areal zuverlässig mit einem lokalen Betäubungsmittel unempfindlich gemacht wird. Viele Patient:innen berichten, dass sie lediglich ein leichtes Ziehen oder Druckgefühl verspüren – vergleichbar mit dem Gefühl beim Zahnarzt unter Betäubung.

Wenn Sie sehr ängstlich sind oder den Eingriff lieber „verschlafen“ möchten, bieten wir auf Wunsch auch eine leichte Sedierung an. Unser Team berät Sie gerne ausführlich zu den Möglichkeiten einer angenehmen Behandlung.

 

Wie fühlt sich die Zeit nach dem Eingriff an?

Direkt nach dem Eingriff kann es zu einem leichten Druckgefühl oder einem dumpfen Pochen im Ohrbereich kommen. Viele vergleichen dieses Gefühl mit dem Tragen eines engen Stirnbandes oder Helm. Diese Empfindungen sind völlig normal und klingen in den ersten Tagen nach der Operation deutlich ab.

Die Schmerzen nach der Ohrenkorrektur sind meist gut kontrollierbar und werden von den meisten Patient:innen als mäßig und gut auszuhalten beschrieben. In der Regel reicht ein leichtes Schmerzmittel, um die Beschwerden zu lindern.

 

Wie lange halten die Schmerzen nach der Ohrenkorrektur an?

Die Intensität der Schmerzen ist individuell unterschiedlich, aber in der Regel treten sie nur in den ersten zwei bis fünf Tagen nach dem Eingriff auf. Danach empfinden die meisten Patient:innen nur noch ein Spannungsgefühl, vor allem beim Liegen auf dem Ohr oder beim Abnehmen des Verbandes.

Die vollständige Heilung dauert etwa vier bis sechs Wochen, wobei das Endergebnis oft schon nach zwei Wochen gut sichtbar ist.

 

Was hilft gegen Schmerzen nach der Otoplastik?

Nach dem Eingriff erhalten Sie von uns genaue Anweisungen zur Nachsorge. Schmerzmittel wie Ibuprofen helfen gegen eventuelle Beschwerden, während eine weiche Polsterung oder ein Stirnband nachts für Schutz sorgt. Wichtig ist, dass Sie in den ersten Nächten auf dem Rücken schlafen und körperliche Anstrengung vermeiden.

Auch Kühlpads (in Tuch gewickelt) helfen, Schwellungen und unangenehme Druckgefühle zu minimieren. Sollten ungewöhnliche Schmerzen auftreten, stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.

 

Wie verläuft die Heilung – und was sollte man beachten?

Die ersten Tage nach der Ohrenkorrektur sollten Sie ruhig angehen lassen. Die Fäden werden in der Regel nach etwa sieben Tagen entfernt, die Ohren sind aber bereits vorher gut verheilt. Duschen ist nach ein bis zwei Tagen möglich – allerdings sollte dabei die Ohrpartie vor Feuchtigkeit geschützt werden.

Sport, Schwimmbadbesuche und körperliche Belastungen sollten Sie in den ersten zwei bis drei Wochen vermeiden. Nach etwa vier Wochen können Sie wieder Ihren gewohnten Aktivitäten nachgehen.

 

Mögliche ergänzende Themen rund um die Ohrenästhetik

In unserer Klinik beraten wir auch häufig zu weiteren ästhetischen Eingriffen im Gesichtsbereich – etwa zur Nasenkorrektur, Hautverjüngung oder zur Faltenglättung mit einem Muskelrelaxans. Dabei setzen wir auf natürliche Ergebnisse und individuell abgestimmte Behandlungen.

Die Ohrenkorrektur kann oft Teil eines ganzheitlichen ästhetischen Konzepts sein, insbesondere wenn Patient:innen sich insgesamt eine harmonischere Gesichtsform wünschen.

 

Fazit: Muss man Angst vor Schmerzen bei einer Ohrenkorrektur haben?

Die gute Nachricht vorweg: Die Ohrenkorrektur ist nicht schmerzhaft im eigentlichen Sinne. Dank moderner Techniken und effektiver Anästhesie ist der Eingriff sehr gut verträglich – sowohl während der Operation als auch in der Heilungsphase. Viele unserer Patient:innen sind überrascht, wie unkompliziert und schmerzarm der gesamte Ablauf tatsächlich ist.

Wenn Sie unter abstehenden oder asymmetrischen Ohren leiden und mit dem Gedanken spielen, etwas daran zu verändern, stehen wir Ihnen gerne zur Seite. In der Stadtwald Klinik beraten wir Sie individuell, transparent und mit dem Ziel, ein natürlich schönes Ergebnis zu erzielen.

Lassen Sie sich unverbindlich beraten – wir sind für Sie da!

Sie wünschen sich ein harmonisches Erscheinungsbild ohne abstehende Ohren und möchten mehr über eine schonende, nahezu schmerzfreie Ohrenkorrektur erfahren? Dann ist jetzt der richtige Moment: Unser erfahrenes Team der Stadtwald Klinik berät Sie individuell, vertrauensvoll und auf Augenhöhe.

Sie fragen. Wir antworten.

Die Schmerzen sind meist gering und gut aushaltbar. Während des Eingriffs spüren Sie dank Lokalanästhesie nichts. In den ersten Tagen danach kann ein Druck- oder Spannungsgefühl auftreten, das sich mit leichten Schmerzmitteln gut behandeln lässt.

Die meisten Patient:innen berichten nur in den ersten zwei bis fünf Tagen von spürbaren Beschwerden. Danach klingen die Schmerzen in der Regel deutlich ab. Ein leichtes Spannungsgefühl kann noch etwa eine Woche anhalten.

In der Regel reichen gängige, gut verträgliche Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol aus. Wir beraten Sie individuell, welche Medikation für Sie geeignet ist.

In den ersten Nächten empfehlen wir, auf dem Rücken zu schlafen, um Druck auf die frisch operierten Ohren zu vermeiden. Ein weiches Stirnband oder Kissen kann zusätzlich schützen.

Leichte Bewegung ist nach etwa 10–14 Tagen möglich. Auf Kontaktsportarten oder intensive körperliche Aktivitäten sollten Sie für mindestens vier Wochen verzichten, um die Heilung nicht zu gefährden.

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff gibt es Risiken, etwa Schwellungen, Blutergüsse oder Infektionen. Diese sind bei professioneller Nachsorge jedoch selten und gut behandelbar. Wir stehen Ihnen während der gesamten Heilungsphase engmaschig zur Seite.

In einigen Fällen – zum Beispiel bei Kindern oder bei nachgewiesener psychischer Belastung – kann die gesetzliche Krankenkasse einen Teil der Kosten übernehmen. Gerne klären wir in einem Beratungsgespräch, ob dies bei Ihnen möglich ist.

Eine Otoplastik kann bei Kindern ab etwa 5–6 Jahren durchgeführt werden, wenn das Ohrwachstum weitgehend abgeschlossen ist. Auch Erwachsene jeden Alters können sich einer Ohrenkorrektur unterziehen.

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